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Apollos Hegemony Zinc Bisglycinate Dose mit 120 Kapseln Zink Bisglycinat Chelat mit 30 mg Zink Ionen
Apollos Hegemony Zinc Bisglycinate Dose mit 120 Kapseln Zink Bisglycinat Chelat mit 30 mg Zink Ionen

ZINC BISGLYCINATE

29,90 CHF

DEMNÄCHST AUF LAGER

Das Apollo's Hegemony Zinc Bisglycinate ist ein Einzelmineral in Chelatform — Zink gebunden an zwei Glycin-Moleküle, die sicherste Art, das Spurenelement durch den Verdauungstrakt zu bringen. 30 mg Zink-Ionen pro Kapsel, vier Zutaten, kein gepuffertes Oxid-Gemisch. 120 Kapseln.

🛡️ Zink-Ionen 30 mg 300 % NRV pro Kapsel. Zink trägt zur normalen Funktion des Immunsystems und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. 🔗 Zinkbisglycinat 108 mg Vollständig reagiertes Aminosäure-Chelat. Stabiler Ringkomplex, unempfindlich gegen Phytate aus pflanzlicher Kost.
🧪 27,8 % Zinkanteil — die Rechnung stimmt Exakt der Wert eines echten Bisglycinat-Monohydrats. Kein billiges Zinkoxid untergemischt. 📦 4 Zutaten · 120 Portionen Reisstärke, Zinkbisglycinat, Magnesiumstearat, Siliciumdioxid. Vegetarische Kapsel, laborgeprüft.

 
⚡ Warum Bisglycinat — und kein Zinkoxid?

Zink ist nicht gleich Zink. Auf dem Markt dominieren Oxid und Sulfat — billig in der Herstellung, aber mit den bekanntesten Schwächen: Oxid ist stark pH-abhängig und wird bei reduzierter Magensäure kaum verwertet, Sulfat reizt nüchtern den Magen. Zinkbisglycinat ist ein anderer Ansatz: Zink wird an zwei Glycin-Bausteine gebunden und bildet einen sterisch stabilen Ringkomplex unter 1000 Dalton, stabil im pH-Bereich 2 bis 6. 108 mg Chelat liefern hier 30 mg elementares Zink — und die Rechnung geht sauber auf, was bedeutet: kein mit Oxid gestrecktes Chelat.

Zinkbisglycinat108 mg | Aminosäure-Chelat Bindung2 × Glycin | Ringkomplex pH-Stabilität2 bis 6

Ein Bisglycinat ist kein Salz, sondern ein Chelat: Glycin — die kleinste proteinogene Aminosäure — bindet das Zink-Ion gleich zweifach, über eine kovalente und eine koordinative Bindung. Daraus entsteht eine geschlossene Ringstruktur, in der das Zink eingeschlossen sitzt statt frei als Ion vorzuliegen.

Das hat drei praktische Folgen. Der Komplex bleibt im pH-Bereich 2 bis 6 stabil, überlebt also den Magen als Einheit. Sein Molekulargewicht liegt unter 1000 Dalton — klein genug für den Transport über Aminosäure-Wege. Und weil das Ion gebunden ist, steht es Nahrungsbestandteilen wie Phytat oder konkurrierenden Mineralien weniger als Angriffsfläche zur Verfügung als ein freies Zink-Ion aus Sulfat oder Oxid.

Der Unterschied zwischen Chelat und Salz ist keine Marketing-Nuance, sondern Chemie: gebundenes Ion statt freies Ion — und damit ein anderes Verhalten im gesamten Verdauungstrakt.
Gandia 2007Crossover | vs. Gluconat Wegmüller 2014Doppelisotopen | ⁶⁷Zn/⁷⁰Zn Phytat-Toleranz4:100 vs. 2:100

Die belastbarste Aussage zuerst: In der Doppelisotopen-Studie von Wegmüller et al. (2014) wurde Zinkoxid signifikant schlechter absorbiert als Citrat und Gluconat — das ist der methodisch sauberste Formvergleich, den es beim Zink gibt. Citrat und Gluconat lagen dabei gleichauf.

Für das Bisglycinat liefert Gandia et al. (2007) die Referenz: ein randomisiertes Crossover-Design mit 15 mg elementarem Zink, in dem Serum-Cmax und AUC nach Bisglycinat signifikant höher lagen als nach Gluconat. Die Autoren beziffern die relative Bioverfügbarkeit auf +43,4 %. DiSilvestro (2008) ordnete Glycinat in derselben Richtung vor Gluconat, Picolinat und Oxid ein.

Ehrlich eingeordnet: Beides sind kleine Studien, Gandia mit zwölf Probandinnen und Einzeldosis. Der Vorsprung gegenüber Citrat und Gluconat ist real, aber moderat — der grosse Unterschied liegt zwischen Chelat und Oxid. In-vitro-Verdauungsmodelle zeigen zusätzlich, dass Zinksulfat schon ab einem molaren Phytat-Verhältnis von 2:100 gehemmt wird, Bisglycinat erst ab 4:100.

Wer pflanzenbetont isst, hat es mit Phytat zu tun — und genau dort spielt ein Chelat seinen robustesten Vorteil aus.
Zink-Ionen30 mg | 300 % NRV Enzymsystemeüber 300 zinkabhängig

Zink ist an mehr Enzymreaktionen beteiligt als jedes andere Spurenelement und wird im Körper nicht nennenswert gespeichert — die Zufuhr muss laufend stimmen. Zugelassene Aussagen nach EU-Register: Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress, zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel, zum normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen, zur normalen DNA-Synthese und Zellteilung sowie zur Aufrechterhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut.

Für Trainierende ist vor allem der letzte Punkt plus der Umstand relevant, dass Zink über Schweiss verloren geht. Wer hart und häufig trainiert, hat einen messbar anderen Umsatz als der Durchschnitt — genau die Gruppe, für die ein Einzelmineral in dieser Grössenordnung überhaupt Sinn ergibt.

Kein Multivitamin-Kompromiss, sondern ein Einzelmineral in einer Form und Dosis, die man gezielt einsetzt statt breit streut.
Zutatenliste4 Positionen Kapselhüllevegetarisch Reichweite120 Portionen

Die Zutatenliste lautet vollständig: Reisstärke, Zinkbisglycinat, Magnesiumstearat, kolloidales Siliciumdioxid. Ein Trägerstoff, der Wirkstoff, zwei Fliessmittel — mehr nicht. Keine Farbstoffe, keine Füllstoff-Kaskade, keine Vitamin-Deko zur Etikettenverlängerung.

Der aufschlussreichste Wert steht nicht in der Zutatenliste, sondern ergibt sich aus dem Panel: 30 mg Zink aus 108 mg Chelat sind 27,8 % Zinkanteil. Reines Zinkbisglycinat-Monohydrat liegt rechnerisch bei 28,2 %. Das passt. Bei sogenannten gepufferten Chelaten — Mischungen aus Chelat und billigem Zinkoxid, die trotzdem als Bisglycinat vermarktet werden — liegt der Wert deutlich höher, weil Oxid rund 80 % Zink enthält. Diese Formel ist rechnerisch sauber.

Der Zinkanteil auf dem Panel ist der einzige Weg, ein echtes Chelat von einem gestreckten zu unterscheiden — und hier stimmt die Zahl.
⚖️ Die Zinkformen im direkten Vergleich
ZinkformBindungAufnahmeMagen nüchternStudienlage
BisglycinatChelat · 2 × Glycin✓ Hoch✓ Gut verträglichGandia 2007, DiSilvestro 2008
CitratOrganisches Salz✓ GutMeist unauffälligWegmüller 2014, solide
GluconatOrganisches Salz✓ GutMeist unauffälligWegmüller 2014, solide
PicolinatChelat · PicolinsäureUneinheitlichMeist unauffälligWidersprüchlich, nie repliziert
SulfatAnorganisches Salz✓ Gut löslich✗ Häufig reizendPhytat-anfällig ab 2:100
OxidAnorganisch✗ Niedrig, pH-abhängig✗ Wenig zuverlässigWegmüller 2014, klar unterlegen
Fair eingeordnet: Der grosse, methodisch am besten belegte Unterschied besteht zwischen Chelat und Oxid. Gegenüber Citrat und Gluconat ist der Vorsprung des Bisglycinats real, aber moderat — und stützt sich auf kleinere Studien. Picolinat wird hier nicht abgewertet, sondern als das geführt, was es ist: eine Form mit widersprüchlicher Datenlage.
Coach Einnahme-Empfehlung 1 Kapsel · 30 mg Zink-Ionen · 120 Portionen pro Dose
Am besten abends oder zwischen den Mahlzeiten mit reichlich Wasser — Chelate vertragen sich nüchtern deutlich besser als Sulfat. Halte zwei Stunden Abstand zu Kalzium, Eisen, Kaffee und Tee, die konkurrieren direkt um die Aufnahme. Bei dieser Dosierung arbeite ich mit Zyklen statt Dauerbetrieb: Zink und Kupfer teilen sich Transportwege, und über längere Zeiträume kann eine hohe Zinkzufuhr den Kupferstatus drücken. Wer über Wochen durchzieht, sollte Kupfer und Ferritin im Blick behalten.
Auf dem Etikett stehen 108 mg Zinkbisglycinat, aber nur 30 mg Zink. Wo sind die restlichen 78 mg?
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