KETOSE VS. KETOAZIDOSE

Ernährungsbedingte Ketose vs. Ketoazidose

Die ernährungsbedingte Ketose und die diabetische Ketoazidose sind völlig unterschiedliche Prozesse. Während die ernährungsbedingte Ketose sicher und gesundheitsfördernd ist, handelt es sich bei der Ketoazidose um einen medizinischen Notfall.

Leider verstehen viele Angehörige der Gesundheitsberufe den Unterschied zwischen den beiden Prozessen nicht wirklich.

Ketoazidose tritt vor allem bei Menschen mit Typ-1-Diabetes auf, wenn sie kein Insulin einnehmen. Bei der diabetischen Ketoazidose (DKA) steigen Blutzucker und Ketone auf gefährliche Werte an, wodurch das empfindliche Säure-Basen-Gleichgewicht des Blutes gestört wird. Menschen mit Ketoazidose fühlen sich extrem krank und leiden unter starker Dehydrierung, Erbrechen, Bauchschmerzen und Schwäche. Die DKA erfordert einen Krankenhausaufenthalt, damit IV-Flüssigkeiten und Insulin zur allmählichen und sicheren Senkung des Blutzuckers verabreicht werden können.

Bei der ernährungsbedingten Ketoazidose bleiben die BHB-Spiegel typischerweise unter 5 mmol/L. Menschen mit diabetischer Ketoazidose weisen jedoch häufig BHB-Spiegel von 10 mmol/L oder mehr auf, was in direktem Zusammenhang mit ihrer Unfähigkeit zur Insulinproduktion steht. Diese Grafik zeigt den großen Unterschied in der Menge der Ketone im Blut zwischen Ketose und Ketoazidose:

Wenn der Ketonspiegel im Blut über ein bestimmtes Niveau hinaus ansteigt, setzt eine Bauchspeicheldrüse, die in der Lage ist, Insulin zu produzieren, genug frei, um die weitere Ketonproduktion zu stoppen. Im Gegensatz dazu kann die Bauchspeicheldrüse einer Person mit Typ-1-Diabetes kein Insulin produzieren. Wenn also Insulin nicht durch Injektion oder intravenöse Injektion verabreicht wird, werden die Ketone weiterhin auf lebensbedrohliche Werte ansteigen.

Andere Menschen, die potenziell in eine Ketoazidose geraten können, sind Menschen mit Typ-2-Diabetes, die Medikamente einnehmen, die als SGLT2-Hemmer bekannt sind, wie Invokana, Farxiga oder Jardiance. In seltenen Fällen können auch Frauen, die keinen Diabetes haben, während des Stillens eine Ketoazidose entwickeln. Für die meisten Menschen, die Insulin produzieren können, ist es jedoch fast unmöglich, eine Ketoazidose zu entwickeln.

Zusammenfassung

Bei Personen die kein Insulin mehr Produzieren aber dummerweise trotzdem NICHT auf Kohlenhydrate verzichten wollen, passiert folgendes: Kohlenhydrate werden in Einfachzucker zerlegt und gelangen so in den Blutstrom. Der Blutzucker steigt an, Insulin (sollte ausgeschüttet werden um den Zucker in die Zellen zu schleusen), Insulin wird aber nicht mehr produziert aufgrund ständigem Kohlenhydrat- Überschuss und ständiger Insulinproduktion. Die Pankreas Drüse kollabiert. Der Einfachzucker (Glukose) im Blut steht somit der Zellen NICHT zur Verfügung, was gleichbedeutend wäre wie NO-Carb. Der Körper fängt nun an Ketonkörper zu produzieren. Je mehr Kohlenhydrate der Betroffene immer noch in sich hinein stopft, desto grösser die Keto Produktion. Es kommt zur gefährlichen Ketoazidose (Übersäuerung des Blutes) die heute für viele Todesfolgen verantwortlich ist. Und was macht die Schulmedizin dagegen? dass was sie während 8 Jahren studiert haben: die lateinischen Sprache lernen und Medikamente verschreiben, beides ist so unnütz wie die aufgeklatsche Fliege auf der Frontschutzscheibe! Ist die Medizin Schuld oder der Dumme Mensch?

error: Content is protected !!