The essential amino acid histidine is needed for the growth and repair of tissue, particularly for the maintenance of myelin sheaths—sleeves of fatty tissue that protect nerve cells, ensuring that they’re able to send and receive messages. Research shows that it even helps protect tissues against damage caused by radiation, and functions as a chelating agent to remove heavy metals from the body.

Histidine has antioxidant and anti-inflammatory properties and has been studied for its protective effects in chronic disease. It is also a precursor to the neurotransmitter histamine, which plays a vital role in immune functioning and helps produce red and white blood cells.


Die essentielle Aminosäure Histidin wird für das Wachstum und die Reparatur von Gewebe benötigt, insbesondere für die Aufrechterhaltung von Myelinscheiden – Hüllen aus Fettgewebe, die Nervenzellen schützen  (ähnlich der Kabelisolierung) und sicherstellen, dass sie Nachrichten senden und empfangen werden können (Gehirn zur Muskulatur – Kontraktion alles Muskelfasern).

Histidin hat antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und wurde auf seine Schutzwirkung bei chronischen Krankheiten untersucht. Es ist auch ein Vorläufer des Neurotransmitters Histamin, der eine wichtige Rolle bei der Immunfunktion spielt und zur Produktion roter und weißer Blutkörperchen beiträgt.

Aufgrund seiner besonderen molekularen Struktur, ist die Aminosäure maßgeblich beteiligt, damit die Mineralien Eisen und Zink vom Organismus genutzt werden können. Als Eisen-Binder ist es der wichtigste funktionelle Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin und des Muskelfarbstoffes Myoglobin. Auch als Ligand von Metall-Ionen in der Atmungskette spielt es eine herausragende Rolle. Außerdem wirkt es entzündungshemmend und antioxidativ. So fängt es bei entzündlichen und allergischen Prozessen freie Radikale ab und schützt dadurch das Immunsystem.

Des Weiteren stärkt es das Immunsystem durch die Unterstützung der weißen Blutkörperchen. Eine wichtige Funktion von Histidin ist die Steuerung des Wachstums und der körperlichen Reparaturmechanismen. Bei einem Mangel kommt es zu Wachstumsstörungen und entzündlichen Veränderungen der Haut. Die Wundheilung nach Operationen würde verzögert. Durch seine Metallbindungsfähigkeit kann es auch giftige Schwermetalle aus dem Körper entfernen. Im Zusammenhang mit Zink werden seine positiven Wirkungen noch verstärkt. So bildet es mit Zink einen Histidin-Zink-Komplex. Erst in Form dieser Verbindung wird das lebenswichtige Zink bioverfügbar. Zink stärkt das Immunsystem und dient als Vermittler bei Stoffwechselprozessen in der Muskulatur.

Gute Nahrungsquellen für Histidin

Tierisch: Rindfleisch, Lamm, Schweinefleisch, Huhn, Truthahn, Thunfisch, Lachs, Käse, Joghurt, Milch, Eier

Pflanzlich: Tofu, Sojabohnen, Bohnen, Linsen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Quinoa, Wildreis, brauner Reis, Spirulina, Weizenkeime