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PRODUKT BEWERTUNG

Ballaststoffe im Sport, Fitness und Bodybuilding

Ballaststoffe sorgen dafür, dass unsere Darmbakterien dass tun wofür sie vorgesehen sind: sie fermentieren unsere Nährstoffe so, dass daraus der “Supertreibstoff” Butyrat ensteht.

Um von der Wirkung von Butyrat zu profitieren, sollte man in erster Linie seine Darmflora stärken, was primär durch eine ballaststoffreiche Ernährung gelingt. Denn unsere “positiven” Darmbakterien nutzen geeignete Ballaststoffe als Nahrungsquelle.

Dieser Prozess wird als Fermentierung oder Fermentation bezeichnet. Butyrat entsteht als Resultat der Fermentierung, nachdem Bakterienarten wie Clostridium, Eubacterium oder Butyrivibrio geeignete Ballaststoffe in kurzkettige Fettsäuren umgewandelt haben.

(Gute) Darmbakterien fermentieren bzw. verarbeiten unter anderem nicht verdauliche Kohlenhdydrate (Ballaststoffe) zu kurzkettigen Fettsäuren (SCFAs – “short chain fatty acids”).

Diese Fettsäuren sind der Hauptnährstoff deiner Dickdarmzellen, halten diese gesund und scheinen direkt in deinen Fett- und Glukosestoffwechsel einzugreifen.

Zu den teils erwiesenen und teils momentan untersuchten Effekten von Butyrat zählen:

  • Schutz vor chronischen Darmerkrankungen (Darmentzündungen, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Stärkung der Darmbarriere
  • Schutz vor Nervenschäden
  • Energiegewinnung der Darmzellen
  • Entzündungshemmung
  • Verbesserung des Haut-Immunsystems
  • Verbesserung der mitochondrialen Funktion
  • Verbesserung der Insulinsensitivität
  • Effekte gegen Krebs
  • Effekte gegen Übergewicht
  • Antidepressive Effekte

Vorteile im Fitness und Bodybuilding

Aus den Ballaststoffen kann der Körper wie oben erwähnt mittels Fermentation, kurzkettige Fettsäuren herstellen, diese gelten mittlerweile als “essentielle Mikronährstoffe”. Diesen essentiellen Charakter versteht man beispielsweise, wenn man vorweg mal verstanden hat, dass sich nahezu alles im Energiestoffwechsel um Mitochondrien dreht. Wenn man verstanden hat, dass wir möglichst oft dafür sorgen müssen, dass PGC-1alpha, der “Mitochondrien-Schalter”, aktiviert wird. PGC-1alpha ist Überbergens der Grund, warum du Sport betreibst.

Deine Darmbakterien nehmen also Ballaststoffe auf, verdauen diese und geben vor allem 3 kurzkettige Fettsäuren ab: Buttersäure, Propionsäure und Essigsäure.

Keine Angst, das wird kein Chemieunterricht, doch ich finde es wichtig, dir diese 3 Fettsäuren einmal zu nennen.

Diese kurzkettigen Fettsäuren, welche von den guten Darmbakterien produziert werden, haben mehrere Eigenschaften, die du dir unbedingt zunutze machen solltest.

Zum Einen ernähren diese Fettsäuren, genauer die Buttersäure, deine Dickdarmzellen und sorgen damit für eine intakte Arbeitsweise. Sollten diese nicht mit genügend Energie versorgt werden, dann kann es mit der Zeit zu Dickdarmkrebs und anderen entzündlichen Krankheiten wie Typ 2 Diabetes, Übergewicht und Herzkrankheiten etc. kommen.

Der wohl interessanteste Part für dich wird aber der Einfluss auf deinen Stoffwechsel und deine Fettverbrennung sein.

So konnte man in Studien zeigen, dass diese kurzkettigen Fettsäuren ein aktiv hervorgerufenes Übergewicht ( lies das Buch „überfressen und mästen“) verhindern konnten.

Du isst idealerweise eine ballaststoffreiche Nahrung, dadurch fütterst du deine guten Darmbakterien,die sich zugleich auch vermehren. Diese wiederum produzieren aus den leckeren Ballaststoffen, die du nicht verdauen kannst, kurzkettige Fettsäuren.

Diese Fettsäuren schwirren im Darmlumen (Darm-Inneres) herum und gelangen durch die Darmbarriere in die Blutlaufbahn und damit zu allen möglichen Wirkungsstätten in deinem Körper, vor allem zu deinem Hüftspeck. Zu diesen Wirkungsstätten gehören:

In der Leber

Über verschiedene Zwischenschritte (ATP: AMP Verhältnis – AMPK – PGC1alpha) wird die Fettsäureoxidation in der Leber erhöht und gleichzeitig die Fettsäure-Synthese (Aufbau) verringert.

Du verbrennst also mehr Fett und baust weniger Fett auf.

Im Muskel

Durch einen ähnlichen Wirkungsweg (AMPK – PGC1alpha) wird die Fettverbrennung in der Muskulatur angeregt

Dein Muskel nutzt also vermehrt dein Körperfett als Energieträger – du baust Fett ab.

Im braunen Fettgewebe

Du weißt ja inzwischen, dass du neben dem weißen Fettgewebe auch ein braunes Fettgewebe hast (Körperheizung), was für dich ein paar Extra-Kalorien aus deinem Fettgewebe verbrennt und für Wärme sorgt. Genau das wird durch die Fettsäuren angeregt.

Dir ist also kuschelig warm und du verbrennst mehr Fett

Im weißen Fettgewebe (Hüftspeck)

Fast zu schön um wahr zu sein, aber gerade im weißen Fettgewebe machen die kurzkettigen Fettsäuren, welche von den guten Darmbakterien produziert worden sind, eine Menge Radau.

Spezielle Rezeptoren an den Fettzellen (FFAR2) nehmen die kurzkettigen Fettsäuren wahr. Dadurch passieren mehrere Dinge: Zum Einen wird die Insulin Sensitivität gesenkt, wodurch weniger Fett in die Fettzellen gelangt. (Insulinsensitivität: Die Zellen sind sensibler, sprich aufnahmefähiger, was dazu führt, dass mehr Kohlenhydrate dort gespeichert werden wo sie hingehören und weniger in der Leber zu Fett umgewandelt wird).

Zum Anderen wird das Leptin erhöht und auch das Plasma Leptin nimmt zu. Das Hormon Leptin wird auch als Sättigungshormon bezeichnet. Wird vermehrt Leptin im Blut wahrgenommen, verstärken sich die Prozesse in den Muskeln und in der Leber wie weiter oben bereits beschrieben. (Was Leptin für eine Kaskade im Körper auslöst, darüber könnte ich ein Buch schreiben. Eines vorweg: es gibt ein Muskelaufbau Stoff der Superlative, das einzige was der macht ist eine Erhöhung der Leptin Werte im Blut!)

Zusätzlich haben kurzkettige Fettsäuren auch Einfluss auf den Glukose-Stoffwechsel, indem sie den Blutzuckerspiegel normalisieren. (Weniger Kohlenhydrate werden in der Leber zu Fett umgebaut)

Es sollte mit diesem Bericht wohl allen klar sein, wie wichtig das Ballaststoffe sind. Die Menge an Ballaststoffen die für uns nötig wären, können wir heute kaum noch mit der Nahrung abdecken. Darum empfehle ich euch ein Ballaststoff Supplement der Superlative:

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