AirPods Pro
8.9VON 10 PUNKTE
QUALITÄT10
BASS7.5
TRAGKOMFORT10
SOUNDQUALITÄT8

AirPods Pro im Gym

Als Fitness Enthusiast gehöre auch ich zu denjenigen, die mit Musik zur Bestleistung gepuscht werden, dabei spielt es natürlich eine grosse Rolle wie deine Lieblingsmusik das Klangvolumen wiedergeben. Es braucht nicht  viel technisches Verständnis um zu verstehen, dass ein In-Ear Kopfhörer nie an das Bassvolumen eines Over-Ear herankommt. Bis zum heutigen Zeitpunkt war mein Over-Ear Kopfhörer von Project Rock Edition JBL® Charged Sound. Vor dem Kauf des Project Rock Edition JBL®, hatte ich übrigens den Marshall Monitor.

Bild: Project Rock Edition JBL®

Beim Letzten Besuch im Apple Store, lies ich mich überreden mal den neuen AirPods Pro zu testen. Wie gesagt, ich bin kein Fan von In-Ear Kopfhörer, als Bass Junkie winkst du von vornherein alle Versuche ab, dich davon zu überzeugen. Wahrscheinlich hatte ich zu viel Zeit und machte den Hörtest, nach dem mir der Verkäufer alle möglichen Features erklärte und schmackhaft machte.

 

Bild: AirPods Pro

Ich öffne das kleine Ladecase und staune nicht schlecht, dass mir mein iPhone 11 Pro im selben Augenblick eine Koppelung vorschlägt. Ich bestätige mit „Connect“ und alles ist perfekt verbunden. In der Bluetooth Einstellung gibt es ein paar sehr nützliche Optionen, dazu später mehr. Gleich nach der Koppelung suche ich mir eines meiner Lieblingslieder heraus und mache den ersten hörtest. Mit meinem Gesichtsausdruck nach dem ersten Hörtest, konnte ich dem Verkäufer nichts vormachen. Ich suche mir ein Musikstück heraus mit sehr viel Bass und mache einen zweiten Hörtest. Den Lautstärkepegel erhöhe ich kontinuierlich, vor dem Limit lege ich die beiden Kopfhörer wieder auf den Tisch. „Mann wie ist das möglich“, frage ich den Verkäufer. Dieser lacht mich an und meint dazu nur, „das war nur der Anfang, ich zeige ihnen jetzt was die AirPods Pro wirklich drauf haben“. Ich weiss nicht wovon er spricht, aber höre gespannt zu und schaue was er konfiguriert.

Aktive Geräusch­unterdrückung

In den Bluetooth Einstellungen hat er die Aktive Geräusch­unterdrückung aktiviert. „Machen sie bitte den selben Test noch mal“. Ok, ich stöpsle zuerst den Linken dann den Rechten Kopfhörer ins Ohr ein. „Das gibst ja gar nicht“, noch vor dem Soundtest entferne ich wieder dein einen Kopfhörer aus dem Ohr. Der Verkäufer: „Und, kein Soundtest mehr?, habe ich ihnen zu viel versprochen?“

Das Noise Cancelling war für mich keine Innovation und kein Kaufargument, aber dass was ich hier soeben erlebt habe, grenzt an Magie! Im selben Augenblick, wo ich den zweiten In-Ear Kopfhörer in mein Ohr gedrückt habe, hörst du keine Umgebungsgeräusche mehr, wohlgemerkt, die Musik läuft noch nicht! Die AirPods Pro nutzen dazu zwei Mikrofone. Eins ist nach außen und eins nach innen gerichtet. Mit dieser Option, kann ich endlich meine Klassische Musik in feiner, zarter Lautstärke hören, ebenso die vielen Podcasts.

Transparenzmodus

Eine weitere Option ist der Transparenzmodus. Anhand des Namens kann sich der eine oder andere bereits denken was das sein könnte. Im Gegensatz zur Geräusch­unterdrückung, werden hier die Umgebungsgeräusche aktiv verstärkt. Das ist vor allem beim Fahrradfahren auf der Strasse äußerst nützlich, denn dies erhöht die aktive Sicherheit enorm.

 

Bild: AirPods Pro

 

Praxis Test

Das Haupteinsatzgebiet ist bei mir aber im Gym während dem Workout. Bei uns im Gym läuft standardmäßig immer Musik, mit ziemlicher Sicherheit nicht mein Geschmack, davon möchte ich so wenig mitkriegen. Kaum ist der zweite AirPod Pro im Ohr, hörst du rein gar nichts mehr, ein breites Grinsen in meinem Gesicht „ich bin zu Hause“, für mich, alleine im Kampf gegen das Gewicht. Die Soundqualität der AirPods Pro ist von einer Skala von 1-100 irgendwo bei 75 ebenso der Bass. Die Project Rock Edition erzeugen mehr Bassvolumen und Räumlichkeit. Das ist aber der einzige Punkt den ich an die Project Rock Edition vergeben kann. Der Bass der AirPods Pro ist Wirklich beeindruckend! die Soundqualität Phänomenal! Ich hätte das nie für möglich gehalten bei einem In-Ear Kopfhörer. Tragekomfort: die Dinger sind so leicht, dass man sie nicht mal bei Schlafen bemerkt. Ich würde „zur Zeit“ nicht wieder zu Over-Ear Kopfhörer wechseln, die Bassqualität ist mir zwar enorm wichtig und kann nie zu viel sein, aber der Tragekomfort und die Aktive Geräusch­unterdrückung ist kaum zu schlagen, auch nicht mit einem Sturmgewehr Pamir.

Audiotechnologie
  • Von Apple entwickelt
  • Aktive Geräuschunterdrückung
  • Individuelle Passform und Versiegelung
  • Transparenzmodus
  • Exzellente Klangqualität mit Adaptivem EQ
  • Vor Schweiß und Wasser geschützt (IPX4)²
  • Automatisches Einschalten und Verbinden
  • Einfaches Setup für alle deine Apple Geräte³
  • Schnelles Aufladen im Ladecase
  • Das Case kann kabellos mit einem Qi zertifizierten Ladegerät oder über den Lightning Anschluss aufgeladen werden
Sensoren
  • Zwei Beamforming Mikrofone
  • Nach innen gerichtetes Mikrofon
  • Zwei optische Sensoren
  • Bewegungsbeschleunigungs­messer
  • Stimmbeschleunigungsmesser
  • Bluetooth 5.0
  • Drucksensor*

*Drücke den Drucksensor, um Audio wiederzugeben, zu pausieren oder einen Anruf anzunehmen. Zweimal drücken, um zum nächsten Track zu springen. Dreimal drücken, um zum vorherigen Track zu springen. Gedrückt halten, um zwischen Aktiver Geräusch­unterdrückung und Transparenz­modus zu wechseln

Batterie
  • Bis zu 4,5 Std. Wiedergabe mit einer Aufladung (bis zu 5 Std. bei ausgeschalteter Aktiver Geräusch­unterdrückung und Transparenz)

Preis

Der Preis ist mit Fr. 279.00 hoch, viel bezahlt man hier für den Namen, für mich sind sie aber das Geld wert.

Der Vergleich

Welcher Kopfhörer hat für mich den besten Bass und Klang, (sowie das bestes Preis-/Leistungsverhältnis): Sennheiser HD 650 (100) Meze 99 (95) und der Sony WH-XB900N (90). Diese Kopfhörer kann man aber auf keinen Fall vergleichen mit dem AirPods Pro, den Vergleich habe ich nur aufgeführt, damit du nachvollzihen kannst warum ich den AirPods Pro nur 75 Punkte vergebe. 

 

Bild: Sennheiser HD 650

Viel Spass euch allen, Coach.
Instagram: @Claudio_Vagnoni

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